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Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?

1. April 2017 | Kategorie(n): Legal Highs News Zurück zur Blog-Übersicht

5 Bemerkungen für "Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?"

  1. Bemerkung von Neptunos für 'Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?'

    Ein sehr guter und ehrlicher Beitrag! Ich gebe Dir recht, wenig Worte sagen oft mehr als endlos lange Diskussionen...

    Auch ich bin der Meinung das jeder selbst entscheiden können sollte was er konsumiert, und auch ich würde heute ehrlich gesagt nicht mehr auf natürliches Cannabis umsteigen! Ich bin der Meinung man sollte auch synthetische Cannabinoide gezielt freigeben: Der neue Wirkstoff ist  auch bei mir ohne kurzzeitige Nebenwirkungen, und es bleibt zu hoffen, das  hier nicht sofort wieder ein (unreflektiertes) Verbot kommt. Auch ich habe Gründe, daß mir Desert wesentlich lieber ist als Gras vom Straßendealer, um den ich heute (zum Glück) einen großen Bogen machen kann.

    Lustige Erfahrungsberichte und ebenso warnende und todernste Posts im Internet vermitteln heute längst nicht mehr nur das Bild einer verwahrlosten, und sich selbst nicht im Griff habenden Drogenszene, sondern vielmehr einer mündigen, und verantwortungsbewussten Community. Diese Community kann auch aufzeigen, dass sie durchaus in der Lage ist ihren Drogenkonsum zu reflektieren: Im positiven wie im negativen Sinne.

    Neptunos | 8. May 2017 um 15:30 Antworten

  2. Bemerkung von MadMonkey für 'Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?'

    Ich kann mich auf so lange Diskussionen einlassen. Jeder Mensch sollte selber entscheiden, was er konsumiert und was nicht. Wäre Marihuana legal würde ich weiterhin Desert kaufen. Seit dem NpsG empfinde ich die Ware sogar als noch besser. Der Wirkstoff, welcher mit bekannt ist, ist sehr angenehm und kurzfristige Nebenwirkungen sind bei mir nicht aufgetreten. Ich bin völlig geerdet bin im Berufsleben und somit auch zurechnungsfähig zu sagen Ja ich konsumiere gerne Desert. Na und andere trinken 20 Liter Kaffee am Tag und rauchen zwei Schachteln Zigaretten und abends dann noch die zwei Flaschen Bier. Jede Wette ich bin deutlich gesundheitsbewusster als der Durchschnitt und trotzdem konsumiere ich synthetische Cannabinoide. Und wenn ich 90 bin vielleicht immer noch. Im Verhältnis sind rms eher harmlos allerdings muss der Umgang damit verantwortungsbewusst ablaufen. In vielen Fällen ist das nicht so aber dafür kann Rauchgeist allerdings nichts. Bei einer Alkoholleiche sagt ja auch keiner diese bösen Brauereien, Weingute die Supermärkte usw.

    MadMonkey | 7. May 2017 um 17:37 Antworten

  3. Bemerkung von Neptunos für 'Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?'

    Ein sehr interessanter Beitrag! In den Medien findet man sehr oft negative Berichte über Legal Highs, ebenso wie Medikamente. Man kann LHs natürlich nicht direkt mit Medikamenten vergleichen, und doch gibt es offensichtlich einige Berührungspunkte:


    Zu den Medikamenten:
    Also ich würde hier zunächst einmal Kritik an den Inhalten des Films äußern:
    Ich denke der Film zeigt, daß das Interresse an medialen Schauergeschichten in der Öffentlichkeit oft größer ist, als jede Wissenschaftlichkeit oder Objektivität:
    Im Film versuchen 
    verurteilte Gewalttäter ihre Taten mit Medikamenten  in Verbindung zu bringen: Das halte ich für unsinnig und unhaltbar. Jemand muss genau für sich, und unter Anleitung erst einmal abklären, ob er überhaupt dafür bereit ist, ein so wirksames Medikament wie ein SSRI einzunehmen: Viele nehmen solche Tabletten nämlich (trotz Rezept) völlig unreflektiert ein, und jedes nachfolgende Problem wird dann auf das (böse) Medikament  projiziert.

    Die Probleme liegen jedoch letztlich in der Psyche und der Situation eines Menschen verborgen (nicht in der Tablette)  Man schiebt den Medikamenten oft nur die eigene Unreife und Unfähigkeit die Schuhe: Dann sollte mn keine Medikamente nehmen sondern, es vielleicht doch lieber mit der "Ur-Schrei-Therapie" versuchen.

    Und jetzt zu den Räuchermischungen:
    Medikamente sind in Langzeitstudien geprüft, für LHs gibt es (leider) keine Zulassungsverfahren. Da die Gesetzgebung medizinische Studien für LHs (derzeitig) nicht ermöglicht, kann zb. die Bfarm keine Langzeitstudien über LHs anfertigen: Dieses Institut besitzt aber ein umfangreiches Wissen und echte Kompetenz, trotzdem nutzt die Regierung dieses Wissen momentan vorrangig nur, um Stoffe zu verbieten, die dann von noch problematischeren Nachfolgern abgelöst werden. Zumindest ist es in den letzten Jahren so geschehen.

    Im Bereich des medizinischen Hanfs hat man allerdings jetzt erkannt, welches Potential auch für medizinische Anwendungen in psychoaktivem THC steckt, und wird diese Droge in Zukunft sicherlich anders bewerten als bisher. Hier werden jetzt sicherlich auch umfangreiche medizinische Studien begonnen werden. Das ist sehr begrüßenswert.

    Neptunos | 6. May 2017 um 15:09 Antworten

  4. Bemerkung von Fachmann für 'Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?'

    Man kann sich das eigene verantwortungslose Tun auch schön reden. Ihr verdient euer Geld mit dem Verkauf neuartiger Drogen. Diese Drogen können alle möglichen Kurz- und Langzeitfolgen haben, das weiß kein Mensch genau und Ihr sicherlich auch nicht.

    Dass Ihr behauptet ihr würdet auf "Toxizität" testen ist lächerlich. Dafür fehlt euch mit Sicherheit das Wissen und die Ausrüstung. Aus dem gleichen Grund ist es ebenso lächerlich zu behaupten ihr hättet niemals MDMB-Chmica verkauft. Woher wollt Ihr das wissen? Mach Ihr jedes mal eine NMR-Analyse eures Materials? Nein, denn das könnt Ihr gar nicht. Also könnt Ihr auch nicht mit Sicherheit wissen was Ihr verkauft.

    Dann zu argumentieren Medikamente seien ja "ebenfalls unsicher" ist völlig hanebüchen. Ja, sogar Medikamente die durch jahrelange Testreihen gehen können toxisch sein oder andere Langzeitfolgen haben. Und das obwohl es von 100 Wirkstoff-Kandidaten vielleicht einer zur Zulassung schafft. Die anderen fliegen meist wegen Sicherheitsbedenken raus.

    Bei euch schaffen es 100 von 100 Kandidaten zum Verbraucher. Der ist dann das Versuchskaninchen. So einfach.

    Fachmann | 13. April 2017 um 13:17 Antworten

    1. Bemerkung von scusi für 'Legal Highs V.S. Medizin sind Räuchermischungen gefährlicher?'

      Mach Ihr jedes mal eine NMR-Analyse eures Materials? Nein, denn das könnt Ihr gar nicht. Also könnt Ihr auch nicht mit Sicherheit wissen was Ihr verkauft.
      >>> ohne Analyse geht hier kein Artikel an die Kunden

      Fachmann hat nicht unrecht. LegalHighs sind nicht langzeit-getestet und die Folgen von Mißbrauch sind kaum absehbar. Vor NpsG gingen viele der entwickelten Stoffe auf die Niere oder Leber, eine "risiko-Bewertung" wird nur bei Konsumgütern gemacht, nicht bei Verbrauchsgütern wie RMs.
      Dass wir nicht testen wie das Material ausfällt ist dagegen unwahr : sicherlich fehlt uns selbst das Wissen und die Ausrüstung - aber schon vor NpsG hat RG keinen Artikel versendet der nicht getestet wurde / wir können daher definitiv Stoffe ausschließen die nachweislich nicht verwendet wurden. Warum nachweislich: seit Jahren arbeiten wir nur mit Freigabe und tests von analytischen Laboren. Eine einzige Analyse eines Materials kostet im normalverfahren mehr als 300€ (bei express-analyse das doppelte). Alle Analysen sind seit Jahren lückenlos - zu jeder BtmÄndV findet sich eine entsprechende Vernichtung des Rest-Bestandes.

      scusi | 18. April 2017 um 9:16 Antworten

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